Geschichten zu erzählen, die bei den Menschen etwas bewirken,
ein Gefühl auslösen, eine Erinnerung.
Gerti Drassl, Alpenrosen, 2009
Wenn der Arbeitstag zu Ende geht, in diesem Übergang von Tag auf Nacht erwacht das Leben im Theater. Einige bekannte oder fremde Gesichter, kurze oder längere Gespräche, Begegnungen, die im Vorraum zum Theater Raum finden. Eine eigenartig vertraute Gemeinschaft, jene im Zuschauerraum. Sind wir im Theater nicht alle Suchende nach dem Erleben von Geschichten der Vergangenheit und Gegenwart, Fragende auf dem Weg des Lebens?
Wenn sich der Vorhang öffnet, breiten sich die Erzählungen unserer vielfältigen Kultur aus, durch die wir Erinnerung teilen und in denen wir Vergangenes bewältigen. Sie geben Antwort auf gemeinschaftliches Miteinander und sind Ausdruck unserer Traditionen und volkstümlichen Bräuche, vermitteln soziale Werte und geben Orientierung für ethisches Handeln, sind Pracht und Glanz vergangener Zeiten. Ein Spiegel unserer Sehnsüchte und Wünsche, Hoffnungen und Träume.
An jenem Ort der gelebten realen oder erfundenen Geschichten können wir gemeinsam und doch einsam Leben anderer Menschen wahrnehmen, Schicksale anderer Menschen mit leben und andere Persönlichkeit, ihre Charaktere und Lebensaufgaben reflektieren. Das alles im Schutz des verdunkelten Zuschauerraums. Wir können uns selbst in den Bühnenfiguren begegnen, können deren Schicksale teilen, darüber befreiend lachen oder heimlich weinen. Denn jene Menschen auf der Bühne sind doch immer auch wie wir selbst, leben komprimiert unser aller Leben und drücken durch ihre Kunst aus, was wir nicht in Worten oder Gefühlen zu sagen vermögen.
Wir tauchen ein in eine faszinierende Welt der Symbole in Farben, Worte und Bilder, dort wo Mensch, Kunst, Kultur und Spiritualität auf wunderbare Weise zusammenspielen. Dieses Spiel fesselt Körper, Geist und Seele, lässt uns für Augenblicke unseren Alltag und die Sorgen vergessen. Für die Dauer des Spiels sind wir eins mit der Bühne, bis der Vorhang sich wieder langsam schließt, unser Körper wieder erwacht, die Hände zum Applaus sich regen und die Grenze zwischen Sein und Schein wieder in unser Bewusstsein dringt.
Angeregt oder entspannt, heiter oder nachdenklich, mit anderen oder mit uns selbst, verlassen wir das leuchtende Haus und begeben uns wieder in die dunkle Nacht. Manchmal wirkt das Erlebte nach, manchmal verschwindet es so schnell, wie es aufgetaucht. Doch für wenige Augenblicke waren wir ganz Mensch, lebten auf in den alten und neuen Geschichten. Kein Wunder, dass diese Kunst die Zeiten überdauerte und uns noch heute Antwort gibt auf unsre Fragen.
Wenn sich der Vorhang öffnet, breiten sich die Erzählungen unserer vielfältigen Kultur aus, durch die wir Erinnerung teilen und in denen wir Vergangenes bewältigen. Sie geben Antwort auf gemeinschaftliches Miteinander und sind Ausdruck unserer Traditionen und volkstümlichen Bräuche, vermitteln soziale Werte und geben Orientierung für ethisches Handeln, sind Pracht und Glanz vergangener Zeiten. Ein Spiegel unserer Sehnsüchte und Wünsche, Hoffnungen und Träume.
An jenem Ort der gelebten realen oder erfundenen Geschichten können wir gemeinsam und doch einsam Leben anderer Menschen wahrnehmen, Schicksale anderer Menschen mit leben und andere Persönlichkeit, ihre Charaktere und Lebensaufgaben reflektieren. Das alles im Schutz des verdunkelten Zuschauerraums. Wir können uns selbst in den Bühnenfiguren begegnen, können deren Schicksale teilen, darüber befreiend lachen oder heimlich weinen. Denn jene Menschen auf der Bühne sind doch immer auch wie wir selbst, leben komprimiert unser aller Leben und drücken durch ihre Kunst aus, was wir nicht in Worten oder Gefühlen zu sagen vermögen.
Wir tauchen ein in eine faszinierende Welt der Symbole in Farben, Worte und Bilder, dort wo Mensch, Kunst, Kultur und Spiritualität auf wunderbare Weise zusammenspielen. Dieses Spiel fesselt Körper, Geist und Seele, lässt uns für Augenblicke unseren Alltag und die Sorgen vergessen. Für die Dauer des Spiels sind wir eins mit der Bühne, bis der Vorhang sich wieder langsam schließt, unser Körper wieder erwacht, die Hände zum Applaus sich regen und die Grenze zwischen Sein und Schein wieder in unser Bewusstsein dringt.
Angeregt oder entspannt, heiter oder nachdenklich, mit anderen oder mit uns selbst, verlassen wir das leuchtende Haus und begeben uns wieder in die dunkle Nacht. Manchmal wirkt das Erlebte nach, manchmal verschwindet es so schnell, wie es aufgetaucht. Doch für wenige Augenblicke waren wir ganz Mensch, lebten auf in den alten und neuen Geschichten. Kein Wunder, dass diese Kunst die Zeiten überdauerte und uns noch heute Antwort gibt auf unsre Fragen.
